Sätze bauen kannst du schon. Jetzt kommt der Teil des Koreanischen, den keine Lehrbuchübersetzung überlebt: die kleinen Wörter, die an Nomen gehängt werden.
Viele Sprachen zeigen mit der Wortstellung, mit Präpositionen oder Endungen, wer was tut. Deutsch macht das vor allem mit den Fällen: „Den Mann biss der Hund“ ist dank „den“ und „der“ eindeutig. Koreanisch setzt ein kleines Wort hinter das Nomen – eine Partikel –, damit sich die Reihenfolge ändern kann und die Bedeutung bleibt.
| Koreanisch | Aussprache | Bedeutung |
|---|---|---|
| 개가 사람을 물었어요 | gaega sarameul mureosseoyo | Der Hund hat den Mann gebissen |
| 사람을 개가 물었어요 | sarameul gaega mureosseoyo | Der Hund hat den Mann gebissen |